Wie viel Umsatz macht ein Friseursalon im Monat?

Diese Frage stellen sich viele Friseur:innen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen wollen – und sie ist absolut berechtigt. Schließlich willst du wissen, ob sich dein Salon auch wirtschaftlich trägt.

Ein durchschnittlicher Friseursalon erzielt in Deutschland zwischen 8.000 € und 18.000 € Umsatz im Monat, also 96.000 € bis 216.000 € pro Jahr – abhängig von Standort, Mitarbeiterzahl und Zusatzangeboten.

Doch was sagt der Umsatz eigentlich aus? Welche Faktoren beeinflussen ihn konkret? Und wie kannst du als Friseur:in das volle Potenzial deines Geschäfts ausschöpfen?

In diesem Artikel bekommst du klare Antworten – mit echten Zahlen, verständlichen Beispielen und cleveren Tipps. 

Und das Beste: Am Ende weißt du, wie du nicht nur Umsatz generierst, sondern deinen Salon langfristig profitabel machst.

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Warum ist der Umsatz so unterschiedlich?

Der Monatsumsatz eines Friseursalons lässt sich nicht pauschal beziffern. Zwei Betriebe mit gleicher Fläche und ähnlicher Ausstattung können wirtschaftlich völlig unterschiedlich dastehen.

Der Grund: Es gibt mehrere Einflussfaktoren, die den Umsatz stark variieren lassen.

1. Standort und Zielgruppe („Lage, Lage, Lage!“)

Ein Salon in einer Großstadt oder einem hoch frequentierten Einkaufszentrum erzielt deutlich höhere Preise und Laufkundschaft als ein Friseurstudio in einem ländlichen Ort.

In Städten wie München, Frankfurt oder Hamburg zahlen Kund:innen für einen Haarschnitt teils über 40 €, während in strukturschwächeren Regionen eher 15–25 € üblich sind.

Natürlich musst du hier die Kostenstruktur beachten – die Ladenmiete in der Stadt ist teils um ein Vielfaches höher, als auf dem Land. Ein strukturierter Friseur-Businessplan ist daher das A und O.

2. Anzahl der Mitarbeitenden

Ein:e Solo-Friseur:in kann pro Tag etwa 8 bis 10 Kund:innen bedienen. Ein Team von drei Personen schafft 25 bis 30 – das wirkt sich direkt auf die Tages- und Monatsumsätze aus. Auch Urlaubszeiten, Krankheit oder Teilzeit beeinflussen die Kapazität.

Du siehst: Skalierbarkeit entsteht im Friseursalon vor allem durch ein motiviertes, professionelles Team und gutes Management (hierbei hilft unter anderem ein modernes Kassensystem).

3. Angebotsstruktur und Durchschnittsbon

Salons mit reiner Schneidleistung erzielen niedrigere Umsätze pro Kunde. Wer dagegen Färben, Strähnen, Haarpflege, Bartpflege oder Produktverkäufe anbietet, erhöht den Durchschnittsbon deutlich. Laut Branchenberichten kann allein der Verkauf von Pflegeprodukten den Umsatz um bis zu 20 % steigern.

4. Öffnungszeiten und Effizienz

Ein voll ausgelasteter Salon, der sechs Tage die Woche geöffnet hat, erwirtschaftet naturgemäß mehr als ein Salon mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Auch die Effizienz der Terminplanung und der Einsatz digitaler Tools (z. B. Terminbuchung, Erinnerungen, Kassensysteme) wirken sich auf die Auslastung und damit den Umsatz aus.

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So viel Umsatz macht ein Friseursalon: Durchschnittswerte und Branchenkennzahlen

Wenn du als Friseur:in realistisch einschätzen willst, wie viel Umsatz dein Salon erwirtschaften kann, lohnt sich ein Blick in aktuelle Branchenzahlen.

Laut dem Fachportal imSalon, das sich auf Daten des Statistischen Bundesamts bezieht, betrug der Nettoumsatz im Friseurhandwerk in Deutschland im Jahr 2023 rund 7,49 Milliarden Euro. Gleichzeitig waren etwa 52.638 steuerpflichtige Friseurunternehmen gemeldet.

Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Jahresumsatz von etwa 142.000 Euro pro Salon. Umgerechnet entspricht das einem Monatsumsatz von etwa 11.800 Euro.

Dieser Durchschnitt beinhaltet allerdings auch Friseurketten und Salons mit mehreren Mitarbeitenden. Besonders wichtig: Rund 28 Prozent aller Salons in Deutschland arbeiten laut imSalon.de als sogenannte Kleinunternehmen und machen weniger als 22.000 Euro Umsatz im Jahr.

Kleinere Einzelbetriebe – zum Beispiel Solo-Selbstständige oder Studios mit geringem Kundenaufkommen – liegen damit oft deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Umgekehrt können gut ausgelastete Salons mit drei bis fünf Mitarbeitenden durchaus Umsätze von 15.000 bis 20.000 Euro im Monat erzielen.

Wichtig ist also: Dein tatsächlicher Umsatz hängt stark von deinem Geschäftsmodell, deinem Standort, deiner Preisstruktur und deinen angebotenen Leistungen ab.

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Welche Kosten mindern den Gewinn?

Ein hoher Monatsumsatz bedeutet noch lange nicht, dass am Ende viel übrig bleibt. Denn ein Friseursalon verursacht monatlich zahlreiche fixe und variable Kosten, die den tatsächlichen Gewinn deutlich schmälern.

Hier ein Überblick über die wichtigsten Kostenblöcke, mit realistischen Spannen für kleinere bis mittlere Salons:

  • Miete und Nebenkosten: Die Ladenmiete ist einer der größten Fixkostenposten. Je nach Lage zahlst du zwischen 800 und 2.500 Euro monatlich, hinzu kommen Strom, Wasser und Heizung.
  • Personalkosten: Wenn du Mitarbeitende beschäftigst, sind Löhne und Lohnnebenkosten entscheidend. Eine Friseurkraft in Vollzeit kostet dich inklusive Sozialabgaben durchschnittlich 2.200 bis 2.800 Euro im Monat.
  • Wareneinsatz: Dazu zählen Shampoo, Farben, Pflegeprodukte und Verbrauchsmaterialien. Hier solltest du mit rund 8 bis 15 Prozent des Umsatzes rechnen, abhängig von deinen Dienstleistungen.
  • Versicherungen: Betriebshaftpflicht, Berufsunfähigkeit, ggf. Rechtsschutz – mindestens 100 bis 300 Euro monatlich.
  • Werbung und Onlinepräsenz: Dazu zählen Website, Google Ads, Social Media oder Printwerbung. Kalkuliere hier 100 bis 500 Euro im Monat, je nach Intensität.
  • Kassensystem und Software: Ein digitales Kassensystem mit Terminbuchung und Rechnungsausgabe ist Pflicht. Bei helloCash bekommst du das bereits ab 0 Euro, professionelle Tarife starten ab wenigen Euro im Monat.
  • Sonstige Kosten: Reinigung, Buchhaltung, Fortbildungen, GEZ, Beiträge zur Handwerkskammer oder Innung – auch hier fallen monatlich mehrere hundert Euro an.

Ein realistisches Beispiel: Bei einem Monatsumsatz von 12.000 Euro können sich die laufenden Kosten schnell auf 7.000 bis 9.000 Euro summieren. Bleiben also im besten Fall 3.000 bis 5.000 Euro vor Steuern – und auch nur dann, wenn der Salon gut ausgelastet ist.

Wer langfristig profitabel wirtschaften will, muss nicht nur den Umsatz im Blick haben, sondern vor allem die Kostenstruktur optimieren. Ein modernes Kassensystem bildet hier das Herzstück für Struktur und Umsatzwachstum.

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Umsatz steigern – diese Hebel machen den Unterschied

Ein stabiler Umsatz ist gut, ein wachsender Umsatz ist besser. Wer seinen Salon langfristig erfolgreich führen will, sollte gezielt an den Stellschrauben drehen, die den Umsatz pro Monat nachhaltig steigern können. Hier sind die wichtigsten Hebel:

  1. Zusatzleistungen aktiv verkaufen
    Haarschnitt plus Farbe, Pflegebehandlungen, Stylingprodukte oder Bartpflege: Wer aktiv Zusatzleistungen anbietet und Empfehlungen ausspricht, kann den Umsatz pro Kunde deutlich erhöhen. Ein Beispiel: Wenn dein Durchschnittsbon bei 35 Euro liegt und du ihn durch gezieltes Cross-Selling auf 42 Euro hebst, entspricht das bei 400 Kund:innen im Monat einem Umsatzplus von 2.800 Euro.
  2. Produktverkauf nicht dem Zufall überlassen
    Viele Friseur:innen lassen Umsätze durch Produktverkauf links liegen. Dabei erwarten Kund:innen heute oft Empfehlungen für passende Pflegeprodukte. Wer gut berät und gezielt verkauft, kann mit wenig Aufwand einen Zusatzumsatz von 10 bis 20 Prozent generieren.
  3. Terminmanagement digitalisieren
    No-Shows, Leerzeiten oder kurzfristige Absagen schmälern die Auslastung – und damit den Umsatz. Eine digitale Terminbuchung mit automatischer Erinnerungsfunktion reduziert Ausfälle erheblich. Gleichzeitig füllt sie ruhigere Tageszeiten durch Onlinebuchungen.
  4. Kundenbindung aufbauen
    Wiederkehrende Kund:innen sind das Rückgrat deines Geschäfts. Wer Stammkunden pflegt – zum Beispiel durch Treueprogramme, Newsletter oder kleine Aufmerksamkeiten – erhöht nicht nur die Frequenz, sondern auch den Umsatz pro Besuch.
  5. Preise regelmäßig überprüfen
    Viele Friseurbetriebe kalkulieren zu knapp. Wenn deine Kosten steigen, aber deine Preise unverändert bleiben, schmilzt dein Gewinn. Eine saubere Preiskalkulation auf Basis von Zeit, Materialeinsatz und Marktvergleich ist entscheidend – und regelmäßige Preisanpassungen ebenso.
  6. Effiziente Abläufe und moderne Technik
    Je weniger Zeit du mit Zettelwirtschaft oder unübersichtlicher Terminplanung verbringst, desto mehr Zeit bleibt für deine Kund:innen. Ein digitales Kassensystem wie helloCash hilft dir dabei, Prozesse zu automatisieren und fokussiert zu arbeiten – und das spiegelt sich am Monatsende im Umsatz wider.
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helloCash als Umsatz-Booster im Friseursalon

Im Alltag eines Friseursalons zählt jede Minute. Und genau hier setzt helloCash an: Mit einer digitalen Kassensoftware, die dir nicht nur Zeit spart, sondern auch aktiv dabei hilft, deinen Umsatz zu steigern.

helloCash – Teil der team.blue Gruppe – bietet eine benutzerfreundliche Kassensoftware für kleine Unternehmen und Selbstständige. Bereits über 45.000 Kunden in ganz Europa vertrauen auf unsere Lösung, um Rechnungen, Terminbuchungen und vieles mehr in wenigen Minuten zu erledigen.

Was macht helloCash für Friseur:innen so attraktiv?

  1. Volle Umsatzkontrolle in Echtzeit
    Alle Einnahmen werden automatisch erfasst und übersichtlich dargestellt – nach Tag, Woche oder Monat. Du siehst auf einen Blick, welche Leistungen am besten laufen und wo es noch Potenzial gibt.
  2. Produktverkäufe im Blick behalten
    Mit helloCash kannst du Pflegeprodukte direkt beim Verkauf erfassen. So behältst du den Überblick über Lagerbestände und siehst, welche Produkte sich lohnen – und welche nicht.
  3. Digitale Terminvergabe und Erinnerungen
    helloCash lässt sich mit Onlinebuchungstools verknüpfen, sodass deine Kund:innen jederzeit Termine buchen können. Automatische Terminerinnerungen reduzieren Ausfälle und erhöhen deine Auslastung.
  4. Schnell und einfach Rechnungen erstellen
    Mit wenigen Klicks erstellst du rechtskonforme Rechnungen, auch mit Mehrwertsteuer-Ausweis – ideal für Geschäfts- oder Stammkund:innen, die regelmäßig Belege brauchen.
  5. Keine versteckten Kosten
    helloCash ist bereits ab 0 Euro nutzbar. Und wer mehr Funktionen braucht – z. B. für Teams oder Filialen – kann flexibel upgraden. Keine lange Vertragsbindung, keine Überraschungen.
  6. Finanzamtkonforme Datenübergabe
    Du willst deinem Steuerberater die monatlichen Umsätze übergeben? Mit helloCash exportierst du alle Daten auf Knopfdruck – GoBD- und RKSV-konform.
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Ein modernes Kassensystem wie helloCash ist kein Luxus – sondern ein echter Hebel, um effizienter zu arbeiten, mehr Umsatz zu machen und das Geschäft professionell zu führen.

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Fazit: Welches Umsatzpotenzial hat dein Friseursalon?

Ein Friseursalon kann – je nach Standort, Teamgröße und Angebotsstruktur – zwischen 8.000 und über 18.000 Euro Umsatz im Monat erwirtschaften. Doch Umsatz ist nicht gleich Gewinn: Erst wenn du deine Kosten im Griff hast, Zusatzleistungen clever einsetzt und auf effiziente Abläufe setzt, wird dein Salon wirklich profitabel.

Die gute Nachricht: Viele der umsatzentscheidenden Hebel liegen in deiner Hand – von Preisgestaltung über Produktverkauf bis hin zur Kundenbindung. Ein zentrales Element dabei ist dein Kassensystem. Denn das liefert dir nicht nur Transparenz über Einnahmen, sondern unterstützt dich auch aktiv bei Terminplanung, Produktverkauf und Auswertungen.

helloCash wurde genau dafür entwickelt: Für Friseur:innen und Selbstständige, die professionell arbeiten und ihr Geschäft erfolgreich führen wollen – ohne Technikstress oder Bürokratie.

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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie viel Umsatz macht ein Friseursalon im Monat?

Ein durchschnittlicher Friseursalon in Deutschland erwirtschaftet etwa 10.000 bis 13.000 Euro pro Monat. Abhängig von Standort, Mitarbeiterzahl und Angebotsstruktur kann der Umsatz auch deutlich darüber oder darunter liegen.

Wie viel bleibt einem Friseur:in vom Umsatz übrig?

Nach Abzug von Miete, Personal, Material und anderen Kosten bleiben in der Regel 20 bis 35 Prozent des Umsatzes als Gewinn vor Steuern. Bei einem Monatsumsatz von 12.000 Euro sind das etwa 2.400 bis 4.200 Euro.

Was beeinflusst den Umsatz eines Friseursalons?

Wichtige Einflussfaktoren sind Lage, Preise, Zusatzleistungen, Anzahl der Mitarbeitenden, Öffnungszeiten und digitale Prozesse wie Terminbuchung und Kassenführung.

Disclaimer: Wir weisen dich ausdrücklich darauf hin, dass dieser Beitrag keine (steuer-)rechtliche Beratung ersetzt.

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