Was braucht man, um einen Campingplatz zu eröffnen?

Diese Frage stellen sich viele Menschen, die ein Grundstück besitzen oder den Campingboom der letzten Jahre als Geschäftsidee nutzen möchten.

Wer einen Campingplatz eröffnen möchte, benötigt eine Genehmigung, ein geeignetes Grundstück, ein schlüssiges Betriebskonzept und ein Budget ab etwa 50.000 Euro – je nach Größe und Ausstattung.

Ob als kleiner Naturplatz mit Zeltwiese oder als moderner Wohnmobil-Stellplatz mit Sanitäranlagen und Stromversorgung: Campingplätze liegen im Trend. Immer mehr Urlauber:innen wollen unabhängig reisen, naturnah übernachten und sich dabei trotzdem sicher und komfortabel fühlen.

In diesem Artikel zeigen wir dir, welche Voraussetzungen du für die Eröffnung eines Campingplatzes erfüllen musst, welche Kosten realistisch sind – und wie du mit digitalen Tools wie helloCash dein Angebot effizient verwaltest.

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Warum Camping boomt – und was das für Gründer:innen bedeutet

Camping ist längst kein Nischenhobby mehr. Was früher als „einfach und günstig“ galt, ist heute ein echter Lifestyle – mit viel Potenzial für kreative Unternehmer:innen.

1. Der Trend zur Natur

Immer mehr Menschen zieht es raus aus dem Alltag – hinein in Ruhe, Natur und Unabhängigkeit. Gerade seit der Corona-Zeit boomt der Inlandsurlaub, und Camping ist dabei ganz vorne mit dabei.

Laut dem Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD) wurden im Jahr 2023 über 41 Millionen Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen gezählt – ein Allzeithoch.

2. Neue Zielgruppen: Vanlife, Radtourismus, Familien

Es sind längst nicht mehr nur Dauercamper:innen oder Rentner:innen unterwegs. Heute sind es:

  • Familien, die naturnah reisen wollen
  • junge Paare im Campervan
  • Radreisende und Outdoorfans
  • digitale Nomad:innen mit eigener Stromversorgung

Diese Gruppen suchen individuelle, flexible Stellplätze – mit Service, WLAN und unkomplizierter Buchung.

3. Regionale Chancen nutzen

Gerade in ländlichen Gegenden gibt es Chancen, vorhandene Flächen sinnvoll zu nutzen – ob als Zeltplatz, Mini-Camping, Glamping oder Stellplatz mit Selbst-Check-in.

Wichtig ist: Auch kleine Campingplätze können wirtschaftlich erfolgreich sein – wenn sie klar positioniert sind und digitale Prozesse nutzen.

Voraussetzungen für die Eröffnung eines Campingplatzes

Einen Campingplatz zu eröffnen ist kein reines Freizeitprojekt – es handelt sich um ein gewerbliches Vorhaben mit klaren rechtlichen, technischen und planerischen Anforderungen. Hier erfährst du, was du konkret brauchst.

1. Geeignetes Grundstück für deinen Campingplatz finden

Grundlage ist ein Grundstück, das sich für touristische Nutzung eignet. Es sollte:

  • ausreichend groß sein (mind. 0,5 bis 1 Hektar für 20–30 Stellplätze)
  • eine gute Erreichbarkeit bieten (Zufahrtsstraße, Anbindung)
  • möglichst ruhig, naturnah und landschaftlich attraktiv liegen
  • außerhalb von Landschafts- oder Wasserschutzgebieten liegen

Achtung: Nicht jedes Grundstück darf einfach als Campingplatz genutzt werden – siehe nächster Punkt.

2. Baurechtliche Genehmigungen

Für die Eröffnung eines Campingplatzes brauchst du zwingend:

  • eine Baugenehmigung (über das Bauamt)
  • eine Genehmigung zur Nutzungsänderung, falls das Grundstück bisher landwirtschaftlich oder privat genutzt wurde
  • die Einhaltung des örtlichen Flächennutzungsplans
  • ggf. ein Umweltgutachten oder eine Beteiligung der Gemeinde

Der Weg zur Genehmigung kann mehrere Monate dauern – sprich frühzeitig mit dem zuständigen Bauamt.

3. Technische Grundversorgung

Ein genehmigungsfähiger Campingplatz benötigt:

  • Stromanschlüsse (auch für Wohnmobile)
  • Frischwasserversorgung
  • Abwasserentsorgung (Kläranlage oder Anschluss ans Netz)
  • Müllkonzept (Behälter, Trennung, Entsorgung)
  • sichere Zuwege und Beschilderung
  • ggf. sanitäre Einrichtungen (WC, Dusche)
  • modernes Kassensystem

Je nach Größe kann auch ein Spielplatz, Aufenthaltsraum oder Empfangsbereich gefordert sein.

4. Gewerbeanmeldung und Versicherungen

Du musst dein Vorhaben als Gewerbe anmelden – oft unter der Bezeichnung „Campingplatzbetrieb“. Zusätzlich brauchst du:

  • eine Betriebshaftpflichtversicherung
  • ggf. eine Gebäude- oder Inventarversicherung
  • eine Umsatzsteuer-ID und Anmeldung beim Finanzamt

Tipp: Hol dir steuerliche Beratung – gerade wenn du mit Zusatzangeboten (z. B. Kiosk, Vermietung) arbeitest.

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Kosten für einen Campingplatz – mit Beispielrechnung

Die Investitionskosten für einen Campingplatz hängen stark von Größe, Lage und Ausstattung ab. Während einfache Stellplätze auf eigenem Grund mit wenig Budget starten können, erfordert ein voll erschlossener Campingplatz mit Sanitäranlagen und Infrastruktur ein deutlich höheres Investment.

Hier sind die wichtigsten Kostenblöcke, die du kennen solltest:

Einmalige Investitionen

  • Grundstück: Wenn du noch kein Grundstück besitzt, musst du mit mindestens 10.000 bis 50.000 Euro rechnen – je nach Lage, Größe und Erschließung.
  • Erschließung (Strom, Wasser, Abwasser): Für Anschluss und Leitungsbau solltest du 15.000 bis 40.000 Euro kalkulieren.
  • Sanitäre Anlagen: Fertigmodule mit WC und Dusche kosten ca. 15.000 bis 30.000 Euro. Einfache Trockenlösungen sind günstiger, langfristig aber oft unpraktisch.
  • Wege, Beleuchtung, Stellplätze: Je nach Aufwand 10.000 bis 25.000 Euro für Zufahrten, Schilder, Beleuchtung und befestigte Stellflächen.
  • Rezeption oder Check-in-Bereich: 3.000 bis 8.000 Euro (je nach Ausführung)
  • Möblierung, Sitzplätze, Spielgeräte: Optional, ca. 5.000 bis 10.000 Euro
  • Digitale Verwaltung, Buchungssysteme, Kassensystem: helloCash gibt’s bereits ab 0 Euro monatlich – das senkt Einstiegskosten deutlich.

Für einen kleinen, aber funktionalen Campingplatz mit 20–30 Stellplätzen solltest du mindestens 50.000 bis 100.000 Euro kalkulieren. Je nach Komfortlevel kann es deutlich mehr werden.

Laufende monatliche Kosten

  • Versicherungen, Wartung, Strom, Wasser, Reinigung: ca. 1.000–2.500 Euro
  • Personal (z. B. Reinigungskraft, Check-in): variabel
  • Marketing & Buchungsplattformen: ca. 100–500 Euro
  • Buchhaltung, Verwaltung, Softwarelizenzen: zwischen 200-300 Euro

Rücklagen und Liquidität

Plane von Beginn an Rücklagen ein – für Instandhaltung, Buchungsschwankungen oder unvorhergesehene Kosten. Als Faustregel gelten 10 % der Baukosten jährlich als Rücklage.

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Wirtschaftlich denken – was macht einen Platz rentabel?

Nicht jeder Campingplatz ist automatisch ein Selbstläufer. Damit dein Platz auch wirtschaftlich tragfähig ist, brauchst du mehr als ein schönes Grundstück. Hier die wichtigsten Erfolgsfaktoren:

1. Ganzjahresbetrieb prüfen

Viele Plätze machen nur in der Hauptsaison Gewinn. Doch wenn dein Platz ganzjährig nutzbar ist – z. B. mit befestigten Stellflächen und Stromversorgung – kannst du die Auslastung deutlich erhöhen.

Tipp: Wohnmobilstellplätze mit Self-Check-in funktionieren auch im Winter, vor allem in der Nähe von Thermen, Skiorten oder Wanderrouten.

2. Zusatzangebote einbauen

Mehr Einnahmequellen bedeuten weniger Abhängigkeit vom reinen Übernachtungspreis. Beliebte Zusatzangebote sind:

  • Frühstücks- oder Brötchenservice
  • Kiosk oder kleiner Hofladen
  • Fahrrad- oder E-Bike-Verleih
  • Feuerholz, Grillverleih, Waschmaschine
  • geführte Touren oder kleine Events

Mit einem digitalen Kassensystem wie helloCash kannst du solche Zusatzverkäufe einfach und übersichtlich abwickeln.

3. Online-Buchbarkeit & Sichtbarkeit

Viele Gäste buchen heute online – oft mobil, spontan, unterwegs. Ohne digitale Präsenz verschenkst du Umsatz.

  • Schalte deinen Platz bei Plattformen wie camping.info, park4night oder PiNCAMP frei
  • Nutze Google Business & Social Media für Bewertungen und Sichtbarkeit
  • Biete digitale Zahlungsmöglichkeiten an (EC, Kreditkarte, PayPal etc.)

Hier kannst du helloCash kostenfrei und unverbindlich testen

4. Preisstruktur und Zielgruppendenken

Ein durchdachtes Preismodell ist essenziell. Differenziere nach:

  • Saison (Haupt-/Nebensaison)
  • Stellplatzgröße oder Ausstattung (mit/ohne Strom)
  • Personenzahl und Fahrzeugtyp
  • Zusatzleistungen

Biete z. B. Pauschalen für Vanlife, günstige Wochentarife oder Family-Specials. Ein flexibles Kassensystem hilft dir dabei, den Überblick zu behalten.

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helloCash als digitale Lösung für kleine Campingplätze

Ein Campingplatz lebt von Organisation – aber nicht von Bürokratie. Gerade kleine oder neu eröffnete Plätze brauchen einfache, flexible Tools, um Buchungen, Zahlungen und Zusatzverkäufe effizient abzuwickeln. Genau hier kommt helloCash ins Spiel.

Warum helloCash ideal für Campingplätze ist:

  • Schneller Start ohne technisches Vorwissen: helloCash ist sofort einsatzbereit, ohne Schulung oder teure Hardware.
  • Mobil nutzbar: Ob am Empfang, im Kiosk oder unterwegs mit dem Tablet – du hast dein Kassensystem immer dabei.
  • Belege & Kassenbons auf Knopfdruck: Erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen (GoBD-konform), auch in der mobilen Variante.
  • Einnahmen im Blick: Tages-, Monats- und Jahresübersichten helfen dir bei der Liquiditätsplanung.
  • Zusatzverkäufe easy managen: Ob Brötchenservice, Feuerholz oder Fahrradverleih – du kannst beliebige Produkte und Leistungen anlegen.
  • Integration mit Buchhaltung: Exportfunktionen erleichtern die Übergabe an Steuerberater:innen.
  • Online-Zahlungen möglich: helloCash unterstützt EC, Kreditkarte oder Barzahlung – je nach Setup.

helloCash – Teil der team.blue Gruppe – bietet eine benutzerfreundliche Kassensoftware für kleine Unternehmen und Selbstständige. Bereits über 45.000 Kunden in ganz Europa vertrauen auf unsere Lösung, um Rechnungen, Terminbuchungen und vieles mehr in wenigen Minuten zu erledigen.

Ob du nur ein paar Stellplätze oder einen kleinen Glampingbereich betreibst – mit helloCash arbeitest du professionell, ohne deinen Campingplatz in ein Büro zu verwandeln.

Fazit – Mit Planung und Tools zum erfolgreichen Campingplatz

Ein Campingplatz zu eröffnen ist ein spannender Schritt – aber auch ein Projekt, das fundierte Planung, baurechtliches Wissen und ein klares Geschäftsmodell verlangt. Wenn du diese Voraussetzungen erfüllst und von Anfang an strukturiert arbeitest, steht deinem eigenen Platz im Grünen nichts im Weg.

Besonders wichtig: Denk digital. Mit einem flexiblen Kassensystem wie helloCash behältst du alle Einnahmen im Blick, kannst Zusatzverkäufe direkt abrechnen und dein Campinggeschäft schlank organisieren – ganz ohne unnötige Bürokratie.

Starte jetzt in deine Selbstständigkeit und teste helloCash kostenlos.

Was braucht man, um einen Campingplatz zu eröffnen?

Du brauchst ein geeignetes Grundstück, eine Baugenehmigung, ein Betriebskonzept, technische Infrastruktur sowie eine Gewerbeanmeldung. Auch Umweltauflagen und Flächennutzungspläne müssen beachtet werden.

Wie viel kostet es, einen Campingplatz zu bauen?

Die Kosten liegen je nach Ausstattung bei mindestens 50.000 bis 100.000 Euro. Dazu gehören Erschließung, Sanitäranlagen, Stellplätze und Einrichtung. Rücklagen und laufende Kosten kommen noch hinzu.

Braucht man eine Genehmigung für einen Campingplatz?

Ja, unbedingt. Ohne Baugenehmigung und Genehmigung zur Nutzungsänderung darf kein Campingplatz betrieben werden. Auch die Gemeinde und das Bauamt müssen dem Projekt zustimmen.

Disclaimer: Wir weisen dich ausdrücklich darauf hin, dass dieser Beitrag keine (steuer-)rechtliche Beratung ersetzt.

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